CDU Gemeindeverband Rodenbach
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13.11.16

Aktuelle Stunde zum Neubaugebiet "Adolf-Reichwein-Straße"

Im Rahmen der Aktuellen Stunde in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 10. November 2016 gab der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Pascal Reddig im Namen der CDU-Fraktion eine Stellungnahme zum Baugebiet „Südlich der Adolf-Reichwein-Straße“ ab und erkundigte sich bei Bürgermeister Klaus Schejna nach dem Grund der zahlreichen Verzögerungen sowie den aktuellen Sach- und Planungsstand:


Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

sehr geehrter Herr Bürgermeister,

meine Damen und Herren,

unsere Fraktion aber auch viele unserer Mitglieder werden immer wieder aus unterschiedlichen Richtungen darauf angesprochen, wie der aktuelle Sach- und Planungsstand beim Baugebiet „Südlich der Adolf-Reichwein-Straße sei und warum die Gemeinde bei der Umsetzung so schleppend vorankomme. Bedauerlicherweise können wir in der Regel aber nicht mehr berichten, als die meisten ohnehin schon wissen. Dass uns überhaupt so viele Bürger auf den aktuellen Sachstand ansprechen, liegt möglicherweise auch an einer spärlichen Informationspolitik. Darum soll es heute in unserer Anfrage allerdings nicht vorrangig gehen.

Vor über 7 Jahren hat die Gemeindevertretung den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans „Südlich der Adolf-Reichwein-Straße“ gefasst (27.08.2009). Etwa 5 Jahre später wurde im Sommer 2014 der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans der Öffentlichkeit bekanntgemacht und die entsprechenden Unterlagen im Rathaus ausgelegt.

Seitdem wurde immer mal wieder dem Bau- und Umweltausschuss bzw. der Gemeindevertretung durch den Bürgermeister über den aktuellen Sachstand berichtet. So hieß es beispielsweise im Mai 2015, dass das Entwässerungskonzept derzeit überarbeitet und angepasst werde und Gespräche bzgl. dem Ankauf von Ökopunkten mit dem Forstbetrieb ConstantiaForst laufen würden. Ende des Jahres 2015 hieß es dann, dass das Entwässerungskonzept einschließlich des Aus- und Umbaus der Kläranlage bis Frühjahr 2016 abschließend bearbeitet werde, ein Angebot des Forstbetriebs ConstantiaForst zum Ankauf von Ökopunkten vorliege und für März/April 2016 die zweite Offenlegung der Entwurfsplanung vorgesehen sei.

Mittlerweile befinden wir uns kurz vor der Ende des Jahres 2016, wir sind im Planungsprozess kaum merklich vorangekommen und laut dem jüngsten Bericht aus dem Bau- und Umweltausschuss geht es u.a. immer noch um die Entwässerung sowie den Ankauf der Ökopunkte von ConstantiaForst.

Es entsteht deshalb der Eindruck, dass wir uns im Prinzip immer noch im gleichen Stadium befinden wie vor 1 ½ Jahren.

Uns ist es bewusst, dass unserer Gemeinde nur begrenzt freie Flächen zur Verfügung stehen. Ein Neubaugebiet dieser Größe muss deshalb natürlich überlegt und sorgfältig entwickelt und erschlossen werden. Nichtsdestotrotz ist bereits viel zu viel Zeit ins Land gegangen.

Blickt man beispielsweise nach Erlensee so entstehen dort im Gewerbepark rund 500 neue Arbeitsplätze - Alles auch potenzielle Interessenten für Häuser/Wohnungen im Neubaugebiet Adolf-Reichwein-Straße. Wir lassen also, indem wir nicht so wirklich Fortschritte verzeichnen können, auch Chancen und Möglichkeiten verstreichen, im Wettbewerb mit unseren Nachbarkommunen zu bestehen. Irgendwann wird es möglicherweise schwieriger sein, ausreichend Interessenten bzw. Familien für die bisher geplanten 250 Bauplätze zu finden.

Und immer wieder hören wir von jungen Familien, die keinen geeigneten und vor allem bezahlbaren Wohnraum in Rodenbach finden. Warum lassen wir diese Menschen im Stich, indem wir uns mit dem Baugebiet so viel Zeit lassen. Wir wollen im Hinblick auf unsere Bevölkerungsstatistik insbesondere auch für junge Familien attraktiv sein. Das schafft man aber nicht nur durch ausreichend Kitaplätze, sondern auch durch vernünftige Baugebiete bzw. bezahlbaren Wohnraum und daran fehlt es derzeit massiv!

Uns würde deshalb im Rahmen der aktuellen Stunde insbesondere interessieren: Warum gibt es bisher so wenig erkennbare Fortschritte? Wird parallel zu den aktuellen Problemen bereits an den nachfolgenden Schritten gearbeitet? Und wie sieht der weitere konkrete Zeitplan für das Baugebiet aus?

Vielen Dank!

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