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01.02.16

JU: "Jugendliche besser in die Kommunalpolitik einbinden"

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v.l.n.r.: Junge Kandidaten für die Gemeindevertretung: Pascal Reddig, Marina Lehmann, Patrick Weber

Junge Union Erlensee/Rodenbach setzt sich für Kinder- und Jugendbeirat ein

Neue Möglichkeiten der Partizipation und Teilhabe junger Menschen an der Rodenbacher Kommunalpolitik fordert derzeit die Junge Union (JU) Erlensee/Rodenbach.

In einer Pressemitteilung sprach sich die CDU-Nachwuchsorganisation für die Schaffung eines Kinder- und Jugendbeirats in ihrer Gemeinde aus.

„Unser Ziel ist es, eine Möglichkeit für Kinder und Jugendliche zu schaffen, sich aktiv und in der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen in die politische Entscheidungsfindung in Rodenbach einzubringen. Zumindest auf kommunaler Ebene könnte die Gemeinde so einen wichtigen Beitrag dazu leisten, junge Menschen frühzeitig für kommunale Politik zu interessieren“ so JU-Vorstandsmitglied und CDU-Kandidat zur Kommunalwahl Pascal Reddig.

Das bisher bestehende Kinder- und Jugendplenum, welches zweimal im Jahr auf Einladung des Bürgermeisters zusammenkommt, reiche dafür nicht aus und habe laut der Jungen Union zu geringe Gestaltungsmöglichkeiten. Die Schaffung eines eigenen Kinder- und Jugendbeirats solle jedoch nicht gleichzeitig auch die Abschaffung des Plenums zur Folge haben.

„Wir setzen uns nicht nur in Rodenbach, sondern auch auf Kreisebene für einen Kinder- und Jugendbeirat ein. Würde ein solches Gremium auch kreisweit eingeführt, könne man die verschiedenen Ebenen mit Sicherheit verknüpfen, um die Einflussmöglichkeiten junger Menschen auch auf Kreisebene zu erweitern“, so Reddig, der als JU-Kreisvorsitzender am 6. März auch für den Kreistag antritt.

Wie der Kinder- und Jugendbeirat konkret ausgestaltet werden soll, ließ die Junge Union zunächst offen. Möglich sei zum einen, dass die künftigen Mitglieder des Beirates durch eine Wahl ermittelt werden, bei der alle Kinder und Jugendliche beispielsweise zwischen 12 und 21 Jahre sich zur Wahl aufstellen lassen können und gleichzeitig auch wahlberechtigt sind. Eine andere Möglichkeit wäre ein Delegiertensystem. Bei diesem könnten z.B. Vereine, Organisationen, die Feuerwehren und Kirchen sowie die Schule junge Delegierte in das Gremium entsenden.

„Vorteil dieses Systems wäre es, die Kosten und den hohen Aufwand, der mit einer eigenen Wahl einhergehen würde, zu minimieren. Bei der Entscheidung der Frage, wie sich das Gremium letztlich konkret zusammensetzen soll, kann man aber vor allem Erfahrungen der Kommunen zu Rate ziehen, die bereits einen eigenen Beirat bzw. ein Kinder- und Jugendparlament haben“, erklärt Marina Lehmann, stellvertretende JU-Vorsitzende und ebenfalls CDU-Kandidatin für die Gemeindevertretung.

Auch über die Aufgaben des Gremiums hat sich die Junge Union bereits Gedanken gemacht.

„Vorrangig würde der Beirat die Interessen der Kinder und Jugendlichen gegenüber der Verwaltung und den politischen Gremien vertreten und diese bei entsprechenden Themen und Fragestellungen beraten. Möglich könnte es zudem sein, die Mitglieder des Beirats aktiv in die Arbeit der Jugendpflege und in die Organisation von Veranstaltungen miteinzubinden. So könnte die Gemeinde auch im Verwaltungsbereich direkt von den Ideen der Kinder und Jugendlichen profitieren“ so Lehmann weiter.

Die Junge Union wolle dieses Thema nun weiter vorantreiben und im Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern der Gemeinde in den nächsten Wochen für ihre Initiative werben. Das Ziel sei es, nach der Kommunalwahl am 6. März einen entsprechenden Antrag in die Rodenbacher Gemeindevertretung einzubringen.

„Sicher ist, ein solches Gremium könnte bei der richtigen Ausgestaltung die Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen an der Rodenbacher Politik deutlich erhöhen. Davon könnten alle Seiten profitieren“, sind sich Lehmann und Reddig abschließend einig.

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